019 Trump hat gewonnen

Obwohl der Präsident der USA wenig Macht hat, wird sich doch in der Weltpolitik etliches grundlegend ändern.

War Hillary Clinton  nahezu ein Garant für einen Krieg des Westens gegen Russland und somit vielleicht sogar für einen Dritten Weltkrieg, hat Trump zumindest im Wahlkampf klargestellt, sich Russland wieder friedlich nähern zu wollen.

Die schnelle Gratulation Putins an seinen neuen US-Amtskollegen zum Wahlsieg deutet zusätzlich auf eine von beiden Seiten gewollte Entspannung der momentan äußerst prekären Lage hin; haben schließlich die westlichen Herrscherclans die letzten Monate und Jahre fieberhaft auf eine Eskalation mit Russland hingearbeitet.

Das Machtverhältnis verschiebt sich von Westen nach Osten

Hinter der eifrigen Kriegstreiberei gegen Russland ist in Wahrheit ein heftiger Machtkampf zwischen den westlichen und östlichen Herrscherclans.

Allerdings soll dieser Machttransfer mit so wenig Zerstörung wie möglich und so friedlich wie möglich vonstatten gehen. Die jetzige Herrscherbande wollen ihre Macht jedoch bis aufs Äußerste verteidigen, zur Not auch mit einem Dritten Weltkrieg. Daher dieses gewaltige „Tauziehen“ mit Russland über die letzten zwei Jahre vor unser aller Augen.

Hinter Trump stehen also jene Kräfte, die diesen Machttransfer gen Osten nun rapide vollenden wollen, darunter u.a. die BRICS-Staaten, Teile des Pentagons/US-Militärs und des Justizwesens, die allesamt keine Lust darauf haben, dass die USA und die Welt atomar eingeäschert werden.

Ist Trump Hoffnungsträger oder Marionette?

Wenn ich Trump für sich alleine betrachte, dann habe ich – zu meiner eigenen Überraschung – ein eher positives Gefühl. Als ich mir Ausschnitte seiner gegen das Establishment gerichteten Rede in Florida anschaute, war ich durch seine Worte emotional tief gerührt. Mein Bauchgefühl sagte mir, dass er es ernst meint. Das werden viele andere Menschen ähnlich empfunden haben. Aber gleichzeitig müssen wir uns die Frage stellen, ob ein Trump allein alles bewerkstelligen können wird, was er geplant hat. Da kommt bei mir klar ein „Nein“.

Die Tatsache, dass er als Präsident von starken Hintergrundmächten ins Amt gehievt wird, sollte uns noch einmal daran erinnern, dass der Präsident verhältnismäßig nur wenig Macht hat und im Hintergrund Schattenregierungen und mafiös operierende Konzernstrukturen die eigentlichen Fäden ziehen.

Dabei finden wir interessante Hinweise in Trumps Umfeld. Welche Leute werden in sein Kabinett berufen werden? Als Finanzminister kommt Steven Mnuchin in Frage, welcher 17 Jahre lang einen hohen Posten bei der Investmentbank Goldman Sachs innehatte. Des Weiteren arbeitete Mnuchin beim Soros Fund Management, dessen Gründer der altbekannte Farbrevolutionenanstifter und Regierungsumstürzler George Soros ist.

Die alternative Besetzung des Finanzministerpostens sieht mit James Dimon nicht besser aus. Er ist aktuell Vorsitzender und geschäftsführendes Vorstandsmitglied bei der US-amerikanischen Bank JPMorgan Chase & Co.

Welche Leute Trump nun in sein Team einberuft, muss sich noch zeigen. Die Nähe zur Wall Street und zur Hochfinanz deutet stark darauf hin, dass er mit dem jetzigen Establishment zusammenarbeiten wird (müssen), zumindest für eine Übergangszeit bzw. solange, bis der globale Machttransfer abgeschlossen ist.

Nun können wir uns sehr gut vorstellen, dass ein Präsidentschaftskandidat vor seiner Wahl nicht wirklich Bescheid weiß, wer tatsächlich die Fäden hinter der Politbühne zieht und erst nach seinem Wahlsieg oder gar erst nach der Amtseinführung seine „Chefs“ kennenlernt.

Schaut man sich den Trump nach seinem Wahlsieg einmal genauer an, nachdem er das erste Mal sich mit dem noch amtierenden US-Präsidenten Obama getroffen hat, so könnte man hinsichtlich seiner Mimik und Körperhaltung schon den Eindruck gewinnen, dass da ein kleiner Schuljunge sitzt, der kurz vorher ein wenig zusammengestutzt wurde.

Das Gebaren des Trump vor und nach der Wahl hat sich doch um einiges gewandelt. Wenn wir davon ausgehen, dass Trump für sich allein tatsächlich jemand ist, der vieles zum positiven verändern möchte und auch den starken Willen dazu hat, so wird er aber Gegenwind und heftigsten Widerstand nicht nur teilweise aus den eigenen Reihen bekommen von den neuen „gemäßigten“ Kräften, die ja schließlich ihre Pläne des Machtübergangs realisieren wollen.

Das heißt dann Kompromisse machen und davon sehr, sehr viele. In Trump hätten die „gemäßigten“ Herrscherfamilien einen vorzüglichen Kandidaten gefunden, welcher sich engagiert und für einen Wandel besonders glaubwürdig präsentiert, wie kaum ein anderer Präsidentschaftskandidat vor ihm.

Ich gewinne vorerst den Eindruck, dass Trump hier nur als weitere Marionette missbraucht werden wird. Es wäre auch nicht verwundernswert, wenn man Trump nach seinem Wahlsieg in ein privates Zimmer geführt und ihm die unzensierten Aufnahmen der Kennedy-Ermordung gezeigt und anschließend gefragt hätte: „Und Mr. Trump, noch irgendwelche Fragen?“

Trump fördert gerade jetzt in sehr vielen Menschen den starken Wunsch nach echten Veränderungen. Und das ist für uns alle eine positive Entwicklung! Enthüllungen machen viel Spaß und bringen ordentlich Bewegung rein. Seien wir ehrlich, es ist längst überfällig…

 

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